Abschluss- Konzert 2015

29. November 2015, 17.00 Uhr, Kurfürstliches Schloss Mainz

F. Mendeslsohn-Bartholdy - "Die Hebriden" Ouvertüre
F. Mendeslsohn-Bartholdy - Violinkonzert
L. van Beethoven - Sinfonie Nr. 3

 

Leitung: Michael Millard

seit 20 Jahren leitet Michael Millard die Sinfonietta Mainz und hat in dieser Zeit das Orchester nicht nur zahlenmäßig sondern vor allem auch musikalisch hörbar wachsen lassen. Dies möchten wir mit einem besonderen Programm feiern und bringen in Kooperation mit den Freunde Junger Musiker -  Musikkreis Mainz-Wiesbaden, sehr beliebte klassisch-romantische Musikstücke zur Aufführung.

Statt trüber Novemberimpressionen  erleben Sie mit der  Ouvertüre "Die Hebriden" die See Schottlands und erahnen nach Mendelssohns Vorstellung „Wellengetose,  Salzluft, Lebertran und Möwen“. Das im Anschluss  von der jungen Solistin Christina Brabetz interpretierte Violinkonzert Mendelssohns gilt vielen Musikfreunden wegen seiner perfekten Balance zwischen Virtuosität, Sangbarkeit und Formstrenge als das schönste Violinkonzert überhaupt. Gefolgt von Beethovens 3. Sinfonie "Eroica", die mit ihren rhythmischen Kühnheiten und leidenschaftlicher Tonsprache die Grenzen der damaligen Hörgewohnheiten sprengte und noch heute ein ausdrucksvolles, emotionales Hörerlebnis verspricht.

Die Solistin

Chrsitina Brabetz - (*1993 Namibia) erspielte sich bei regionalen und nationalen Musikwettbewerben in Südafrika zahlreiche Hauptpreise und wurde mit dem Titel Most Promising Candidate ausgezeichnet.
Bereits im Alter von 11 Jahren konnte sie als Solistin mit Orchester beim renommierten Hugo Lambrechts Concerto Festival in Kapstadt auftreten. Zwei Jahre später wurde sie an der Hochschule für Musik in Detmold aufgenommen und studierte zudem an der Privatuniversität Konservatorium Wien. Seit 2013 ist sie Studentin bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.
2010 errang sie den Sieg des hochdotierten TONALi GRAND PRIX, dem sich ein Solokonzert unter der Leitung von Kurt Masur sowie Verpflichtungen bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den BASF-Konzerten und weiteren Festivals anschlossen. Debuts im Wiener Konzerthaus und dem Concertgebouw Amsterdam schlossen sich in der Folge an. Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Christina Brabetz eine Violine von Giambattista Guadagnini (Turin, 1779) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.

Felix Mendelssohn-Bartholdy
komponierte "die Hebriden" 1830 nach einem Besuch in Schottland mit Besichtigung der Fingals Höhle und revidierte die ursprüngliche Fassung in den nachfolgenden Jahren mehrfach. In der bestehenden Endfassung zählt diese Ouvertüre zu den großen Programmmusiken, die das Meer in seiner wechselnden Dramatik schildern. Als Liebling des Publikums wie auch der Virtuosen wird das Violinkozert in e-moll oft bezeichnet. Ungewöhnlich und originell ist der unprätentiöse Beginn mit der Position der Solokadenz im 1. Satz und den ineinander übergehenden drei Sätzen.

Ludwig van Beethoven
Die 3. Sinfonie Ludwig van Beethovens mit dem Titel Eroica galt bereits kurz nach der Erstaufführung als die „größte, originellste, kunstvollste und zugleich interessanteste aller Sinfonien“. Mit dieser Komposition gelingt Beethoven der entscheidende Schritt von der "klassischen" Symphonie des 18. Jahrhunderts zur "großen" Symphonie des 19. Jahrhunderts: neu sind die ungewöhnlichen Ausmaße, die kühn klingende Instrumentation und Harmonik und die damit verbundene weltbürgerliche Sprache.

Tags: Sinfonietta Mainz, Sinfonieorchester, Mainz, Dirigent, Konzert, Klassische Musik, Sinfoniekonzert, Event, Orchester

Sinfonietta Mainz e.V.

 

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